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Aufgaben und Ziele der Wolfgang-Wilmanns-Stiftung

Die Zweckbestimmung der Stiftung ist die Förderung der Leukämie- und Tumorforschung. 

Zweck der Wolfgang-Wilmanns-Stiftung ist die Förderung der Leukämie- und Tumorforschung an den Münchner Universitäten unter Einbeziehung des Tumorzentrums München. Dieser Zweck wird insbesondere durch die Vergabe von Förderpreisen an Junge Wissenschaftler oder Forschergruppen an den Münchner Universitäten für herausragende Leistungen auf vorgenanntem Gebiet erfüllt. 

Die Stiftung ist gemeinnützig.

1. Preis der WWS, St. Eser
2. Preis der WWS, Ch. Walz
3. Preis der WWS, D. Tilki

Lebenslauf Wolfgang Wilmanns

Wolfgang Wilmanns (geb. 20.05.1929 in Bethel bei Bielefeld in NRW; gestorben 24.12.2003 in München) war ein deutscher Mediziner und Hochschulprofessor.

1955 bis 1956 war er in Passaic/New Jersey (USA) tätig. Nach einem Praktischen Jahr war er von 1958 bis 1960 Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft am Institut von Feodor Lynen an der Universität München, wo er vor allem biochemische Forschung betrieb. Seine Forschungen zur Purin- und Pyrimidinsynthese führten zu Behandlungsmethoden bei Leukämie, die Wilmanns Arbeitsschwerpunkt seines Forscherlebens bildeten.

Weitere Stationen seiner wissenschaftlichen Laufbahn waren die Universität Marburg (Assistenzarzt bei Hans Erhard Bock), dem er 1962 an die Universität Tübingen folgte. Dort wurde er 1971 zum außerplan- mäßigen Professor berufen.

Von 1977 bis 1998 war er Direktor der Medizinischen Klinik III im Klinikum der Universität München in Großhadern, wo er auch Direktor des Instituts für Klinische Hämatologie im Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF) war. Ausgezeichnet mit hohen Preisen für Forschungsergebnisse in der Hämatologie.

1998 gründete er die Wolfgang-Wilmanns-Stiftung zur Förderung der Leukämie- und Tumorforschung an den Münchner Universitäten sowie des Tumorzentrums München. Die Stiftung vergibt Förderpreise an junge Wissenschaftler oder Forschergruppen.