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Satzung

Der Geschäftsführende Vorstand des TZM hat die "Geschäftsordnung für Projektgruppen" neu überarbeitet und am 22.11.1999 verabschiedet. Bei Rückfragen bitte an Prof. Dr. V. Nüssler wenden.
email: Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailTZMuenchen(at)med.uni-muenchen.de

 

1. Gründung von Projektgruppen

Die Gründung einer Projektgruppe muss beim Vorstand des TZM durch Vertreter kooperierender Kliniken und Institute beantragt werden.
Der Antrag muss eine Namensliste der an der Gründung interessierten Kollegen enthalten (einschließlich Institutsadresse) und des weiteren muss die Zielsetzung der zukünftigen Projektgruppe klar thematisiert sein.
Nach Befürwortung durch den Geschäftsführenden Vorstand des TZM stimmt die Mitgliederversammlung des TZM über die Einrichtung der Projektgruppe ab. Nach der Genehmigung muss durch den Antragsteller eine erste konstituierende Sitzung einberufen werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Projektgruppe gewährleistet ist.
Die Gründung mehrerer

Projektgruppen mit gleichem Themenbezug ist nicht möglich.
Die Einladung zur konstituierenden Sitzung erfolgt schriftlich. An der Gründung einer Projektgruppe müssen mindestens 30 Kollegen interessiert sein. Ziel der ersten konstituierenden Sitzung ist die Durchführung der Wahl des Projektgruppenleiters und seiner Stellvertreter. Es sollten nicht mehr als 4 Stellvertreter gewählt werden. Leiter und Stellvertreter einer Projektgruppe sollen verschiedenen Institutionen angehören. Im Ermessen des gewählten Projektgruppenleiters liegt es, einen Sekretär für die Projektgruppe zu benennen.

 

Wahlmodus 


Projektgruppenmitglieder haben das passive Wahlrecht und können Wahlvorschläge einbringen. Für die Wahl der Projektgruppenleiter entscheidet die Mehrheit der Anwesenden, wobei für jede Klinik bzw. jedes Institut nicht mehr als 4 Mitglieder wahlberechtigt sind. Eine Übertragung des Stimmrechts ist nicht möglich. Vor jeder Wahl soll über den Wahlmodus entschieden werden: offen oder geheim (schriftlich). Die Wahlperiode für Projektgruppenleiter und Stellvertreter beträgt 3 Jahre. Wiederwahl ist möglich.

 

2. Mitglieder einer Projektgruppe

Projektgruppen des TZM stehen interessierten Mitgliedern aus medizinischen Institutionen und niedergelassenen Ärzten zur Mitgliedschaft offen, die mit der Wahrnehmung entsprechender medizinischer Aufgaben betraut sind. Sie sollen im unmittelbaren Einflussbereich des TZM, d.h. im Münchner und Oberbayerischen Raum tätig sein.
Die Mitgliedschaft in einer Projektgruppe muß schriftlich beim Projektgruppenleiter beantragt werden. Die Projektgruppenversammlung stimmt über den Antrag ab. Die Abstimmung erfolgt öffentlich.
Die Mitgliedschaft in mehreren Projektgruppen ist ohne Einschränkung möglich.
Die Mitgliedschaft in einer Projektgruppe kann beendet werden: Durch eine schriftliche Mitteilung des Mitgliedes.
Sollte ein Mitglied mindestens 1 Jahr unentschuldigt den Projektgruppensitzungen fernbleiben, kann die Projektgruppe über ein Fortbestehen der Mitgliedschaft entscheiden. Die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder kann über die Beendigung einer Mitgliedschaft entscheiden (Wahlmodus siehe unter 1.).
Die Mitgliedschaft in einer Projektgruppe kann beendet werden, wenn ein Mitglied sich öffentlich von den Zielsetzungen des TZM distanziert. Die einfache Mehrheit der Mitglieder kann über die Beendigung einer Mitgliedschaft entscheiden (Wahlmodus siehe unter 1.).

 

3. Definition und Aufgaben von Projektgruppen

Definition: 
Die Projektgruppe stellt einen Zusammenschluss von interessierten Ärzten und Wissenschaftlern dar, die auf den Gebieten der Epidemiologie, Prävention, Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Tumorerkrankungen arbeiten. Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit von Spezialisten dient einer optimalen Patientenversorgung.

Aufgaben:
Fortbildung innerhalb der Projektgruppe durch wissenschaftlich klinische Vorträge.
Organisation von Fortbildungsveranstaltungen außerhalb der Projektgruppenarbeit.
Vorstellung von Kasuistiken.
Erarbeitung von Empfehlungen, die einen Standard für bestimmte Tumorerkrankungen bezüglich Diagnostik, Therapie und Nachsorge darstellen (Blaue Manuale des TZM).

Die blauen Manuale des TZM sollen nach Standardarbeitsanweisungen (Standard Operation Procedure = SOP) erarbeitet werden. Damit wird gewährleistet, dass keine deutlichen Diskrepanzen zu Leitlinien anderer Autoren entstehen. Die Erstellung eines Manuals nach den SOPs ist Voraussetzung für den Erhalt einer ISBN-Nummer. Die Projektgruppenleitung lädt mindestens 3 mal pro Jahr zur Projektgruppensitzung ein.
Gäste können nach Rücksprache mit dem Projektgruppenleiter an allen Projektgruppensitzungen teilnehmen.
Die Projektgruppen üben Tätigkeiten eigenverantwortlich und in Selbstverwaltung aus. Auf Antrag bei der Geschäftsstelle kann von dort für definierte Vorgänge Unterstützung in limitiertem Umfang erhalten werden.
Einladungen und Protokolle der Projektgruppensitzungen müssen nachrichtlich an die Geschäftsstelle des TZM gesandt werden.
Außerdem müssen die Mitgliederlisten bzw. Neuaufnahmen der Geschäftsstelle des TZM schriftlich mitgeteilt werden.
Die Projektgruppenleiter sind zu Jahresbeginn verpflichtet, der Geschäftsstelle des TZM die Projektgruppensitzungstermine für das kommende Jahr schriftlich mitzuteilen, damit Überschneidungen zu anderen Projektgruppensitzungsterminen möglichst vermieden werden.

 

4. Auflösung einer Projektgruppe

Projektgruppen, die die Auflagen des TZM nicht erfüllen, können nach Beschluss des Vorstandes des TZM aufgelöst werden. Die Projektgruppe kann sich mit mindestens der Hälfte der anwesenden Mitglieder auflösen. Abstimmung nach Wahlmodus wie bei 1. Inkrafttreten der Geschäftsordnung.
Die Geschäftsordnung tritt nach Genehmigung durch den Vorstand des TZM in Kraft.
Genehmigt durch den Geschäftsführenden Vorstand des Tumorzentrum München am 22.11.1999



Prof. Dr. Volkmar Nüssler
Geschäftsführender Koordinator TZM